IoT – UX für das Internet der Dinge

Schon seit Jahren wird das Internet of Things, kurz IoT, angekündigt. Aber wo bleibt es? Haben Sie es schon bemerkt? Es ist nämlich schon lange da. Immer besser werdendes UX Design hat den Übergang in die IOT-Ära so gut verpackt, dass viele es noch gar nicht mitbekommen haben. Die neuen Geräte verbinden sich automatisch mit dem Internet und bieten eine Nutzererfahrung, die so einfach scheint, dass man oft gar keine Technologie dahinter vermutet.

Das Smartphone als Brücke

User Experience wird oft auch als Brücke dargestellt. Dünn und wackelig, wenn das UX Design nicht richtig funktioniert. Im Falle des Internet of Things fungiert das Smartphone als stabile Brücke. Denn sein App laden und mal kurz per Bluetooth nach einem Gerät suchen kann inzwischen jedes Kind. Und genau die richten IoT Komponenten am häufigsten ein.

Hat das neue Gerät die Verbindung zum Internet und Smartphone, funktioniert es oft ganz von alleine. Der Garagenöffner erkennt automatisch, wenn man mit einem Fahrzeug angefahren kommt und die Haustür erkennt jeden an seiner Smartwatch und öffnet sich einladend. Der Hundenapf füllt sich automatisch nach Herrchens vorgegebenen Hunde-Diätprogramm und löst die Amazon-Bestellung aus, sobald das Trockenfutter die kritische Marge erreicht hat.

Ein neues Level für UX Designer

Die IoT-Ära wird also eine gänzlich neue Ära für UX Design einleuten. Sie kennen sicher die beliebte Illustration mit dem Eisberg, der den versteckten Bereich der UX zeigen soll. Sie wird der Arbeit der UX Designer dann nicht mehr gerecht. Übrig bleiben wird nur ein Eiszapfen, der keine Relation mehr zu den gigantischen Eisplatten haben wird, die Unterwasser liegen. Eine neue Aufgabe für UX Designer fernab von der UI, die der Nutzer nur dann benötigt, wenn die gut versteckte UX versagt hat. Freuen wir uns auf neue Aufgaben in der User Experience für Haustüren, Hundenäpfe und Alltagsgegenstände, bei denen man weder High-Tech noch die Notwendigkeit von ausgefeiltem UX Design jemals vermutet hätte.